Glauburgplatz
Wohnen statt Bunker
Am Glauburgplatz 1 entstand ein Neubau, der einen bestehenden Stadtbaustein weiterdenkt und neu interpretiert. Anstelle eines ehemaligen Bunkers aus dem Zweiten Weltkrieg, wurde ein offenes Wohn- und Quartiersgebäude realisiert.
Der Baukörper öffnet sich in einer U-Form zum angrenzenden Park und stellt eine klare räumliche Beziehung zum öffentlichen Grün her. Durch die Öffnung entstehen gut belichtete Wohnungen sowie ein geschützter Innenhof mit hoher Aufenthaltsqualität.
Das Gebäude vereint frei finanzierte Wohnungen, geförderten Wohnungsbau sowie eine Stadtteilwerkstatt im Erdgeschoss, die das Projekt funktional im Quartier verankert und zur Belebung des öffentlichen Raums beiträgt.
Die architektonische Sprache orientiert sich an der gründerzeitlichen Bebauung der Umgebung und interpretiert deren Elemente zeitgemäß weiter. Ein Sockel aus Naturstein, gegliederte Fassaden mit Gesimsen und Gewänden sowie ein Mansarddach nehmen Maßstab und Rhythmus der Nachbarschaft auf und führen diese in einer ruhigen, zeitlosen Formensprache fort.




